Ein sehr schöner Farbenschlag ist goldfarbig. Dieser ist zwischen beiden Weltkriegen entstanden. Züchter im damaligen Deutschland haben mit Erfolg eine Rebhuhnabstufung kreiert wobei keine einzelnen Hennen- und Hähnenstämme genügte.( ???)

Das Modell: Jahrelang hatten die Goldfarbige , aber auch die Silberfarbige  ein etwas abweichendes Modell, wobei der tiefgetragene Schwanz auffiel. Die letzten Jahrzehnte haben Züchter in Deutschland diese Model verlassen und züchten sie auch Tiere mit höher getragenen Schwänzen. Darum hat man entschlossen die Gold- und Silberfarbigen nicht mehr einzeln in das deutsche Modell einzustufen. Sie werden jetzt in dasselbe Modell untergebracht wie die übrigen Farbenschlägen im niederländischen Modell.

Die Farbe :
Der Hahn hat die Rebhuhnfarbe mit charakteristischen Unterschieden:
Der Hals hat kein oder ein sehr helles Kiel.
Der Sattel ist ungezeichnet.
Die Goldfarbe im Hals und Sattel ist intensiver als beim Rebhuhn.
Die Brust ist schwarz, wobei jede Feder einen goldbraunen Saum hat.

Die Henne ist sehr auffallend durch die schönen Flitter am Rücken und Schulterdeck. Die Rebhuhnfarbe der Hennen enthält in der Grundfarbe weniger graubraun und etwas mehr gelb/okerbraun.
Die Pfefferung ist feiner als die normale Rebhuhnfarbe.
Jede Rückenfeder und Flügeldeckfeder hat einen goldigen Saum. Die Brustfarbe ist lachsfarbig und so egal möglich. Das letzte ist sehr schwer zu realisieren.
Durch die intensive Grundfarbe wird bei den Goldflittern etwas Rost auf dem Flügeldeck erlaubt. Die bestgezeichneten Tiere haben auch auf dem Flügeldeck eine deutliche Flitterzeichnung.

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